Amy von den Schimmelreiterspitzen

Wurftag 16.09.2016

Zuchtzulassung: 12.10.2020

Farbe weiß

ZB-Nr.: VDH/VDSp. DS 87349

IZK 1,56%

DNA-Profil bei Laboklin hinterlegt

OCA2 Genoty C/c

prcdPRA durch Vorahnentestung negativ

HD B

01.05.2019 BH (Begleithundeprüfung)

Ausstellungen:

06.10.19 CACIB Rostock – V1, CACIB, CAC, BOS

03.10.20 CACIB Rostock -V2, Res.-Anw.Dt.Ch. VDH, Res.CAC

Amy erzählt

Hallo, mein Name ist Amy von den Schimmelreiterspitzen, ich bin ein Großspitzmädchen und am 16. September 2016 in Hamburg geboren. Die ersten 9 Wochen etwa habe ich gemeinsam mit meinen 2 Schwestern und 2 Brüdern in Hamburg bei meiner Mama Carla sowie ihrem Rudel gewohnt. Dort war immer was los, denn Mama hat ein großes Hunderudel, bestehend aus einem Sheltie und Klein- und Mittelspitzen, inzwischen gehören auch meine Schwester Anouk und unsere Halbschwester Boje dazu.
Besonders gerne haben wir Welpen mit dem Kleinspitz Jonny gespielt, der Mammas bester Freund ist, aber natürlich auch mit unseren anderen Onkel und Tanten, die alle an unserer Erziehung beteiligt waren. In dieser Zeit kamen auch immer wieder fremde Menschen zu Besuch, die waren auch alle ganz lieb und hatten immer viel mit Martin und Olaf zu besprechen. Im November kamen dann einige dieser Leute wieder, manchmal gingen sie dann mit einem von uns Welpen spazieren, aber diesmal kamen sie nicht wieder. Komisch! Auch zu mir kamen wieder Menschen, die kannte ich, sie waren schonmal zum spielen da, das fand ich toll. Martin und Olaf sagten, das ist meine neue Familie, keine Ahnung was das bedeuten soll, aber egal! Die Menschen sprachen ewig miteinander und füllten viele Papiere aus. War aber nicht schlimm, ich durfte die ganze Zeit mit meiner Mama spielen. Nur ich alleine, ohne meine Geschwister. Dann kam ich an die Leine und wir gingen spazieren, komisch war nur, dass keiner von den Anderen mitkam. Wir gingen zu einem Auto welches ich nicht kannte, es roch aber nach meiner neuen Familie. Sie sagten wir fahren in mein neues zu Hause. Im Auto wurde ich in ein Körbchen gesetzt und angeschnallt. Mit dem Po blieb ich im Körbchen, aber den Kopf hab ich lieber auf Frauchens Schoß gelegt und mich streicheln lassen. Wir machten einige Pausen wo ich pullern durfte und nach Ewigkeiten waren wir dann in Greifswald. Das war also mein neues zu Hause und meine Familie!
Ich durfte mir die ganze Wohnung in Ruhe ansehen, vor den Treppen waren komische Gitter, da wurde ich dann immer hoch bzw. runter getragen. Als ob ich nicht alleine laufen könnte, Menschen sind schon manchmal komisch, aber gut was macht man nicht alles. Dann lernte ich den Rest meiner Familie kennen, die Kinder hatte ich schon längst gerochen und sie wußten offenbar auch, dass ich da bin und freuten sich sehr darüber. Kinder hatte ich eigentlich viel kleiner in Erinnerung, aber es gibt wohl auch Große. Egal, Hauptsache wir können zusammen spielen. Wir spielten alle jeden Tag miteinander, das war toll. Manchmal, wenn ich was anknabbern wollte, wurde nein gesagt, das hieß dann wohl, dass ich das nicht darf, inzwischen weiß ich das natürlich. Geschlafen habe ich mit Herrchen oder Frauchen im Gästezimmer, das lag im Erdgeschoss und wenn ich nachts raus mußte konnte ich ganz schnell in den Garten flitzen. Ich habe mich dann immer vors Bett gesetzt und geschaut, Frauchen ist dann meistens wach geworden und hat mich raus gebracht, Herrchen mußte ich oft noch mit dem Pfötchen anstubsen. Pauline und ich gingen in die Hundeschule, wo immer alle meinten, dass ich schnell lerne. Na klar, ich bin ein Spitz! Frauchen kam hier auch immer mit, die Männer nicht, die haben zu Hause auf uns gewartet. Eine Zeit lang waren wir dann da auch in einer Sportgruppe, wo ich durch Stangen laufen durfte, über Brücken, durch Tunnel und vieles mehr, springen durfte ich noch nicht. Wie schon gesagt, Menschen sind komisch, die haben gesagt ich bin noch zu klein. Ok dann eben später! Leider löste sich diese Gruppe dann auf, da es uns beiden aber viel Spaß gemacht hat, suchte Frauchen nach Alternativen und fand den Hundesportverein Greifswald. Hier trainierten Pauline und ich dann zunächst 1 Mal in der Woche solche Sachen wie bei Fuß laufen und sowas. Das konnte ich ja schon, aber gemeinsam etwas mit meinen Menschen machen ist super und wenn dann auch noch andere Mensch-Hund-Teams mitmachen, machts noch mehr Spaß. Da ich auch sehr gerne neue Sachen lerne, hat Frauchen immer wieder kleine Tricks mit mir geübt, so kann ich z.B. winken, die Zunge raus stecken, Körbchen o.ä. tragen, Socken ausziehen uvm. Aufheben kann ich auch alles mögliche, da braucht Frauchen immer mal Hilfe wenn was runter fällt, das gebe ich ihr dann gerne. Auch im Hundesport machen wir jetzt ganz viel, Frauchen und ich und auch Pauline und ich. Wir gehen zum Hoopers, da kann ich rennen und Frauchen oder Pauline zeigen mir immer wo lang und durch bzw. um welches Hindernis ich als nächstes laufen muß. Die stehen oder sitzen dabei an einer Stelle, können ja eh nicht mithalten wenn ich loslege. Außerdem machen wir noch Rally Obedience, da darf ich ganz eng mit einem der beiden zusammen arbeiten. Eigentlich soll ich fast immer ganz dicht bei Fuß laufen und zwischendurch mal Sitz, Platz o.ä. machen. Das ist super, ich bin eh am liebsten in ihrer Nähe. In der Trickgruppe gibt’s immer Mal neue Anregungen für Tricks, Frauchen sagt ihr gehen die Ideen aus. Und mit Pauline gehe ich auch in die Jugendgruppe, hier ist eigentlich nicht viel anders als sonst, außer das die Herrchen und Frauchen dort alle sehr jung sind. Frauchen sagt immer, schlaue Hunde, wie z.B. Spitze, lernen schnell, aber auch Dummheiten. Keine Ahnung woher sie das weiß, ich jedenfalls bin immer ganz artig. So, jetzt wißt ihr eigentlich alles über mich. Eins gibt es vielleicht noch zu sagen – Ich liebe meine Familie und meine Familie liebt mich – und das ist doch ein tolles Hundeleben!